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Würzburger Kickers daheim weiter ungeschlagen

Würzburg: Groß waren die Erwartungen der Kickersfans im Heimspiel gegen den VfR Aalen am Samstag. Doch was der Gast wohl  verhindern wollte um selbst zu punkten. Kickers-Coach Michael Schiele nahm an seinem 40.Geburtstag zwei Wechsel an seiner Startformation vor. Syhre und Mast, die beim <link http: www.kicker.de news fussball spieltag spielanalyse_sc-paderborn-07-109_wuerzburger-kickers-7283.html>torlosen Unentschieden in Paderborn noch begonnen hatten, rotierten auf die Bank, Müller (nach abgesessener Gelbsperre) und Skarlatidis durften beginnen. Die Kickers gingen zwar die Partie forsch an um weiter fleißig Heimpunkte zu sammeln, brachten aber Aalens neue Dreierkette bei aller optischer Überlegenheit in der ersten Hälfte aber kaum einmal in Gefahr. Es fehlte an Durchschlagskraft und guten Ideen,  Müllers Freistoß, der am Tor vorbeistrich, war noch die beste Gelegenheit (28.).  Der VfR hatte in der 1. Halbzeit  nur zwei Chancen, machte aber zwei Tore durch Schnellbacher zum 0:1 (31.) und 0:2 ( 45.) durch Morys. Dies nennt man Effektivität pur, leider zum Nachteil der Kickers

 

Der zweite Durchgang begann mit Schulz für Preißinger im Aalener Team, Würzburg versuchte weiter besser ins Spiel zu kommen, die Abwehr der Gäste hatte noch immer alles gut im Griff und kam kaum in Bedrängnis. Fast hätte sogar Morys für Aalen abermals zugeschlagen (63., Außennetz). Um nicht leer auszugehen mußte auf Würzburger Seite etwas geschehen. Kickers - Coach Michael Schiele brachte nach Kaufmann (56.) noch Taffertshofer (70.) - und auf einmal ergaben sich endlich Torchancen. Zunächst schlug Ademi am Elfmeterpunkt freistehend am Ball vorbei (72.), vier Minuten später jedoch reagierte er bei einem Neumann-Pfostenschuss infolge einer Ecke blitzschnell und brachte den Abpraller zum 1:2 im Tor unter. Nun begann der VfR unter dem immer größer werdenden Druck zu wackeln, verlor seine Übersicht und mußte völlig überraschend den 2:2 (85.) Ausgleich durch Kickers - Kapitän Neumann hinnehmen.

 

Mit einem fulminanten Endspurt haben die Würzburger Kickers die erste Heimniederlage seit über vier Monaten gerade noch abgewendet,  sogar  rechzeitig die Kurve gekriegt und retteten ihrem Trainer Michael Schiele den 40. Geburtstag.

 

 

Statistik

 

Würzburg: Drewes – Ahlschwede (70. Taffertshofer), Neumann, Schuppan – P. Göbel, Nikolaou, K. Wagner – Skarlatidis (57. Kaufmann), Müller – Baumann, Ademi (88. Königs)

Aalen: Bernhardt – Traut, R. Müller, Geyer, Rehfeldt – M. Welzmüller – Stanese, Preißinger (46. Schulz) – Wegkamp, Schnellbacher (73. Lämmel), Morys (87. Bär)

 

 

Tore: 0:1 Schnellbacher (31.), 0:2 Morys (45.), 1:2 Ademi (76.), 2:2 Neumann (85.)

Gelbe Karten: Nikolaou (8.) – Welzmüller (27.), Schnellbacher (51.), Schulz (86.)

Schiedsrichter: Justus Zorn (Freiburg)

Zuschauer: 4.823