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Zwischen Platz und Promotion

Direkt aus den USA von der University of Alabama wechselt Johanna Popp zu den Kickers-Frauen. Neben der Promotion will die Torfrau mit Bundesliga-Erfahrung auch ihre Karriere als Fußballerin in Würzburg vorantreiben.

WÜRZBURG - Bereits als 17-Jährige stand Johanna Popp in der 2. Frauen-Bundesliga und im DFB-Pokal zwischen den Pfosten beim TSV Crailsheim. Dort konnte sie in zahlreichen Einsätzen schon in jungen Jahren ihr Talent als Keeperin unter Beweis stellen, bevor es sie zum Studium in die Vereinigten Staaten zog. Nach ihrem erfolgreichen Master-Abschluss in Biomedical Science sucht sie nun in Würzburg gleich zwei neue Herausforderungen.

 

"Werde richtig Gas geben!"

„Was die Kickers-Frauen in den letzten zwei Jahren geleistet haben ist beeindruckend“, so die 23-Jährige, „und ich bin stolz, davon ein Teil sein zu können. Ich werde richtig Gas geben um zu helfen, wo ich gebraucht werde.“ Richtig Gas geben wird Popp dabei nicht nur auf dem Platz sondern auch an der Universität Würzburg. Dort beginnt die gebürtige Weikersheimerin ihr Promotionsstudium im Bereich der Neurowissenschaften.

 

Auch auf dem Heuchelhof freut man sich über den Neuzugang. „Johanna hat bereits im Sommer zum Probetraining vorgespielt. Sie ist sehr reaktionsschnell und beherrscht das moderne Torwart-Spiel“, würdigt Gernot Haubenthal den Neuzugang, „Johanna verfügt trotz ihrer jungen Jahre über viel Erfahrung“.

 

Im Tor bestens aufgestellt

Damit können Haubenthal und sein Trainer-Team auf drei Torhüterinnen zurückgreifen und fühlen sich auf dieser Position gut aufgestellt. „Wir haben drei junge und sehr talentierte Keeperinnen, es ist toll zu sehen, wie alle drei zusammenarbeiten und sich gemeinsam voranbringen“, so Haubenthal.

 

Indes hofft niemand, dass weder Popp noch ihre Kolleginnen stark beansprucht werden. Denn auch wenn ab dem Restart der 2. Frauen-Bundesliga wieder Hochkaräter aus München, Köln und Hoffenheim auf die Haubenthal-Elf warten, soll es für die Keeperinnen dann doch eher ruhig bleiben.

Jonanna Popp Foto: S. Gralla/FWK